Baden-WürttembergF5: Wildbrethygiene & KrankheitenBW-F5-208-2021

Das Treiben einer Drückjagd bei Frost dauert 4 Stunden. Welche Aussage ist aus der Sicht der Wildbrethygiene richtig?

Kurze Antwort

Richtig ist: Die Dauer des Treibens ist aus wildbrethygienischer Sicht bedenklich.

  • A)Die Dauer des Treibens ist aus wildbrethygienischer Sicht bedenklich.
  • B)Keine Bedenken, da erlegte Stücke rasch auskühlen.
  • C)Keine Bedenken, denn bis das Wild zentral aufgebrochen wird vergehen nicht mehr als 5 bis 6 Stunden. Der gewünschte Reifungsprozess beginnt schneller.
Erklärung

Richtig ist Option 1, weil zwischen Erlegen und Aufbrechen die Zeit möglichst kurz sein muss. Auch bei Frost kann Wild verhitzen bzw. keimbelastet werden, wenn es lange nicht versorgt wird; Drückjagden erfordern daher Aufbrechpausen. Aussagen 2 und 3 sind falsch: Kälte ersetzt kein zügiges Aufbrechen, 5–6 Stunden sind zu lang und beschleunigen nicht die Reifung.

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