Baden-WürttembergF2: Waffen & WaffenrechtBW-F2-64-2021

Das Vermeiden von Unfällen ist ungleich wichtiger als jeder jagdliche Erfolg. Welche diesbezügliche Aussage ist FALSCH?

Kurze Antwort

Richtig ist: Die Schrotgarbe freifliegender Schrote (z. B. Schrote von 2,5 mm Durchmesser) hat bei 100 m Entfernung vom Schützen eine Breitenstreuung von ca. 5 m.

  • A)Schrote prallen an gefrorenem Boden, an Bäumen, Wasseroberfläche, ja sogar an steinigem Ackerboden ab.
  • B)Weicheisenschrote deformieren beim Aufschlagen kaum, geben somit wenig Energie ab und gefährden deshalb besonders stark das Hintergelände.
  • C)Auch Flintenlaufgeschosse zeigen beim Auftreffen auf Hindernisse starke Abprallneigung; auch nach Ablenkung können Flugweiten bis 1.500 m auftreten.
  • D)Die Schrotgarbe freifliegender Schrote (z. B. Schrote von 2,5 mm Durchmesser) hat bei 100 m Entfernung vom Schützen eine Breitenstreuung von ca. 5 m.
Erklärung

Falsch ist Option 4: Auf 100 m ist die Breitenstreuung einer Schrotgarbe deutlich größer als 5 m. Für 2,5–3 mm Schrot liegt sie in der Größenordnung von bis zu etwa 18 m. Die anderen Aussagen sind richtig: Stahlschrot (Weicheisen) prallt eher ab und gefährdet das Hintergelände; Flintenlaufgeschosse haben hohe Abprallneigung und Gefahrenbereich bis ca. 1.500 m.

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