Baden-WürttembergF3: Jagdpraxis & JagdhundeBW-F3-154-2021

Ein Jäger findet die Reste eines Rebhuhns. Die Federn haben abgerissene, ausgefranste Kiele. Er schließt daraus, dass das Rebhuhn Opfer wurde von

Kurze Antwort

Das Rebhuhn wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem Fuchs gerissen.

  • A)einem Fuchs.
  • B)einem Baummarder.
  • C)einem Wanderfalken.
  • D)einer Rabenkrähe.
  • E)einem Habicht.
Erklärung

Abgebissene, ausgefranste Federkiele kennzeichnen einen Riss durch Haarraubwild. Greifvögel verursachen eine Rupfung mit unbeschädigten Kielen; daher spricht der Befund klar für den Fuchs und gegen Habicht oder Wanderfalke. Zusatz: Der Baummarder zieht die Federn zwar mit den Zähnen heraus, aber ohne den Kiel dabei anzuknabbern oder zu zerquetschen. Der Kiel bleibt also relativ intakt bzw. glatt, ähnlich wie bei einem Greifvogel.

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