Baden-WürttembergF5: Wildbrethygiene & KrankheitenBW-F5-2-2021

Welche Aussagen zur Cäsium-Belastung des Wildbrets sind richtig?

Kurze Antwort

Richtig sind: Der Jäger trägt die Verantwortung für verkehrsfähiges, unbedenkliches Wildbret; Wildschweine reichern Cäsium v. a. beim Brechen im Erdreich an; der zulässige Höchstwert beträgt 600 Bq/kg.

  • A)Der Jäger ist verantwortlich, dass nur unbedenkliches Wildbret in Verkehr gebracht wird.
  • B)Wildbret darf höchstens mit 900 Becquerel pro Kilogramm belastet sein.
  • C)Wildschweine nehmen das Cäsium vor allem beim Brechen im Erdreich über Herbst und Winter auf.
  • D)30 Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl ist radioaktive Belastung kein Thema mehr.
  • E)Wildbret darf höchstens mit 600 Becquerel pro Kilogramm belastet sein.
Erklärung

Der Jäger ist Lebensmittelunternehmer und haftet für die Unbedenklichkeit. Schwarzwild nimmt Cäsium durch bodennahe Nahrung auf. EU-weit gilt für Cs-137 im Wildbret ein Grenzwert von 600 Bq/kg, 900 Bq/kg ist falsch.

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