BayernJagdpraxisBAY-JB-246-2025

Was kann die Jägerschaft tun, um die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zu minimieren?

Kurze Antwort

Sensibilisierung der Bevölkerung, konsequente Bestandsreduktion beim Schwarzwild, wachsame Revierkontrolle mit Meldung an das Veterinäramt sowie erhöhte Vorsicht bei Jagdreisen in Befallsgebiete minimieren das ASP-Ausbruchsrisiko.

  • A)Durch Aufklärung die Mitbürger sensibilisieren
  • B)Bei regelmäßigen Revierfahrten Erholungssuchenden unter Verweis auf die Seuchengefahr einen Platzverweis erteilen, damit diese das Revier sofort verlassen
  • C)Den Schwarzwildbestand deutlich reduzieren
  • D)Durch erhöhte Aufmerksamkeit im Revier Auffälligkeiten frühzeitig erkennen und dem Veterinäramt melden
  • E)Jagdreisen in die Befallsgebiete nur unter erhöhter Vorsicht antreten
Erklärung

Aufklärung reduziert Schmierinfektionen über Speisereste. Niedrige Schwarzwilddichten und frühe Meldung verdächtiger Beobachtungen bremsen die Ausbreitung. Vorsicht bei Reisen verhindert Verschleppung über Ausrüstung, Trophäen oder Wildbret. Option mit Platzverweis ist unzweckmäßig.

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