HessenSG2: JagdbetriebHES-HE2-234-2023

Wann muss ein Stück Schalenwild zur Fleischuntersuchung?

Kurze Antwort

Ein Stück Schalenwild muss zur amtlichen Fleischuntersuchung, wenn es offene Knochenbrüche außerhalb des unmittelbaren Zusammenhangs mit dem Erlegen oder andere bedenkliche Merkmale aufweist.

  • A)wenn es mit Rachendasseln befallen ist
  • B)wenn es offene Knochenbrüche aufweist, soweit diese nicht unmittelbar vor oder beim Erlegen entstanden sind bzw. wenn es bedenkliche Merkmale aufweist
  • C)wenn es unmittelbar nach dem Erlegen in geringen Mengen an nahe gelegene be- und verarbeitende Betriebe zur Abgabe an den Verbraucher geliefert wird
Erklärung

Solche Merkmale können das Wildbret gesundheitlich bedenklich machen. Rachendasseln sowie die unverzügliche Abgabe in geringen Mengen an nahe gelegene Betriebe lösen allein keine amtliche Fleischuntersuchung aus.

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