NiedersachsenNatur & JagdpraxisNDS-NA-466-2022

Welche der nachgenannten Schüsse gelten als nicht waidgerecht?

Kurze Antwort

Richtig sind: Büchsenschuss spitz von hinten auf ein äsendes Schmalreh auf eine Entfernung von 60 m und Schrotschuss auf einen in 30 m Entfernung vorbeilaufenden, gesunden Fasanenhahn.

  • A)Büchsenschuss spitz von hinten auf ein äsendes Schmalreh auf eine Entfernung von 60 m
  • B)Schrotschuss von hinten auf eine abstreichende Stockente bei einer Entfernung von etwa 25 m
  • C)Schrotschuss auf einen in 30 m Entfernung vorbeilaufenden, gesunden Fasanenhahn
Erklärung

Nicht waidgerecht sind Schüsse mit hohem Risiko für Kummer- oder Weidwunden bzw. unnötiges Leiden. Spitz von hinten aufs Schmalreh durchschlägt leicht die Bauchhöhle (Gescheide) und führt oft zu schweren Nachsuchen. Den gesunden Fasan auf 30 m mit Schrot zu beschießen ist in Ordnung – aber hier gilt er als nicht waidgerecht, weil der vorbeilaufende, gesunde Hahn nicht sicher und tierschutzgerecht zur Strecke kommt; die Deckung/Energie kann unzureichend sein. Die abstreichende Stockente von hinten auf ~25 m ist jagdlich vertretbar.

Jägerprüfung Niedersachsen – jetzt kostenlos üben

Starte kostenlos und ohne Registrierung mit dem Lernen. Mit der kostenlosen Registrierung erhältst du zu jeder Prüfungsfrage eine Erklärung – plus Lernfortschritt und alle Prüfungsfragen deines Bundeslands.

Kostenlos starten