NiedersachsenWildbrethygiene & JagdhundeNDS-WI-449-2022

Welche Schüsse gelten als nicht weidgerecht?

Kurze Antwort

Nicht weidgerecht sind der Schrotschuss auf einen in 50 m Entfernung vorbeilaufenden, gesunden Fasanenhahn und der Schrotschuss auf einen in der Sasse liegenden Hasen.

  • A)Schrotschuss von hinten auf eine abstreichende Stockente bei einer Entfernung von etwa 25 m
  • B)Büchsenschuss auf einen Rehbock in 150 m Entfernung
  • C)Schrotschuss auf einen in 50 m Entfernung vorbeilaufenden, gesunden Fasanenhahn
  • D)Flintenschuss mit einem Flintenlaufgeschoss auf einen Überläufer in 10 m Entfernung
  • E)Schrotschuss auf einen in der Sasse liegenden Hasen
Erklärung

Schrot wirkt waidgerecht nur bis etwa 35–40 m; bei 50 m fehlen Deckung und Energie, was zu Leid führt. Auf den in der Sasse liegenden Hasen zu schießen gilt als unwaidmännisch, da das drückende Stück keine Fluchtchance hat.

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