Rheinland-Pfalz4: WildbrethygieneRP-RP4-161-2015

Bei einer Stöberjagd schneidet ein Jagdhund ein von ihm gerissenes Rehkitz an. Ein Vorderlauf einschließlich Blattschaufel wurde dabei vom Hund abgetrennt. Kann dieses Kitz unbedenklich zum menschlichen Verzehr verwendet werden?

Kurze Antwort

Nein, in keinem Fall darf das vom Hund gerissene Kitz zum menschlichen Verzehr verwendet werden.

  • A)nein, in keinem Fall
  • B)ja, wenn die Stelle des Anschneidens großzügig herausgeschnitten wird
  • C)Es sind nur noch der Rücken und die Hinterkeulen für den menschliche Verzehr verwendbar.
  • D)Es sind nur noch die Innereien verwendbar.
Erklärung

Durch das Reißen und Anschneiden durch den Hund liegt eine erhebliche Kontaminationsgefahr mit Keimen vor; das ist ein bedenkliches Merkmal. Solches Wildbret ist nicht genusstauglich und darf nicht verwertet werden. Regulations may vary depending on the federal state.

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