Rheinland-Pfalz6: NaturschutzRP-RP6-102-2015

Was bezeichnet man als "Grenzlinieneffekt"?

Kurze Antwort

Der Grenzlinieneffekt beschreibt, dass die Gliederung der Landschaft (z. B. Übergänge zwischen Lebensräumen) die Ansiedlungsmöglichkeiten und erreichbaren Populationsdichten vieler Tierarten positiv beeinflusst.

  • A)den Zusammenhang zwischen Ansiedlungsmöglichkeiten und den erreichbaren Populationsdichten zahlreicher Tierarten und der Gliederung der Landschaft
  • B)die zeitliche Aufeinanderfolge von Pflanzengesellschaften in einem bestimmten Ökosystem, dessen Zustand sich wandelt
  • C)den natürlich vorhandenen Bestand an Bodenschätzen, landwirtschaftlicher Nutzfläche usw., der für einen bestimmten Zweck, besonders zur Ernährung der Menschen und zur wirtschaftlichen Produktion, benötigt wird
  • D)die Entwicklung einer Population von jagdbaren Tieren an der Grenze zweier benachbarter Jagdreviere.
Erklärung

An Saum- und Randstrukturen treffen unterschiedliche Biotope aufeinander, was Äsung, Deckung und Brutplätze bündelt. Diese ökologische Vielfalt steigert Dichte und Artenreichtum, weshalb strukturreiche Reviere oft mehr Wild beherbergen.

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