Kurze Antwort
Der Grenzlinieneffekt beschreibt, dass die Gliederung der Landschaft (z. B. Übergänge zwischen Lebensräumen) die Ansiedlungsmöglichkeiten und erreichbaren Populationsdichten vieler Tierarten positiv beeinflusst.
An Saum- und Randstrukturen treffen unterschiedliche Biotope aufeinander, was Äsung, Deckung und Brutplätze bündelt. Diese ökologische Vielfalt steigert Dichte und Artenreichtum, weshalb strukturreiche Reviere oft mehr Wild beherbergen.
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