Saarland5: WaffenSL-SL5-196-2025

Das Vermeiden von Unfällen ist ungleich wichtiger als jeder jagdliche Erfolg. Welche diesbezügliche Aussage ist falsch?

Kurze Antwort

Falsch ist die Aussage zur Breitenstreuung: Bei 2,5-mm-Schroten beträgt die Garbenbreite auf 100 m nicht etwa 8 m, sondern rund 18 m.

  • A)Schrote prallen an gefrorenem Boden, an Bäumen, Wasseroberfläche, ja sogar an steinigem Ackerboden ab
  • B)Weicheisenschrote deformieren beim Aufschlagen kaum, geben somit wenig Energie ab und gefährden deshalb besonders stark das Hintergelände
  • C)auch Flintenlaufgeschosse zeigen beim Auftreffen auf Hindernisse starke Abprallneigung. Auch nach Ablenkung können Flugweiten bis 1.500 m auftreten
  • D)die Schrotgarbe freifliegender Schrote (z. B. Schrote von 2,5 mm Durchmesser) hat bei 100 m Entfernung vom Schützen eine Breitenstreuung von ca. 8 m
  • E)auch Büchsengeschosse können beim Auftreffen auf Hindernisse starke Abweichungen erfahren. Bei schweren Unfällen wurden schon mehrfach Abweichungen von über 90 Grad festgestellt.
Erklärung

Die Breitenstreuung der Schrotgarbe nimmt mit der Entfernung deutlich zu und liegt bei 100 m circa bei 18 m. Die anderen Aussagen zu Abprallern und Gefährdungsbereichen sind jagdlich zutreffend.

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