Saarland2: WildtierkundeSL-SL2-108-2025

Spuren und Fährten geben vielfach Zeugnis über eine Wildart.

Kurze Antwort

Richtig ist: bei alten Rothirschen befinden sich die Trittsiegel der Hinterläufe hinter denen der entsprechenden Vorderläufe.

  • A)Hasen setzen die Hinterläufe bei schnellerem Lauf hinter die Vorderläufe
  • B)Füchse zeigen neben dem langsamen „Schnüren“ auch den „Paartritt“ des schnellen Laufes
  • C)bei alten Rothirschen befinden sich die Trittsiegel der Hinterläufe hinter denen der entsprechenden Vorderläufe
  • D)Steinmarder und Großwiesel zeichnen in ihren Spuren keine Krallen ab
  • E)bei Rothirschen sind die Abdrücke des Hinterlaufes stärker als die des Vorderlaufes.
Erklärung

Rothirsche „schränken“ breit und setzen im vertrauten Ziehen die Hinterläufe versetzt hinter die entsprechenden Vorderlauf-Trittsiegel; bei alten, schweren Hirschen ist dieses Über- bzw. Hintertreten besonders ausgeprägt (Schlosstritt, Blenden). Die anderen Aussagen sind falsch: Hase tritt bei schneller Gangart mit den Hinterläufen vor die Vorderläufe, Fuchs schnürt geradlinig (kein „Paartritt“), Marderartige zeigen meist Krallenabdrücke, und beim Rotwild ist der Vorderlauftritt in der Regel markanter als der Hinterlauf.

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