Kurze Antwort
Richtig ist: bei alten Rothirschen befinden sich die Trittsiegel der Hinterläufe hinter denen der entsprechenden Vorderläufe.
Rothirsche „schränken“ breit und setzen im vertrauten Ziehen die Hinterläufe versetzt hinter die entsprechenden Vorderlauf-Trittsiegel; bei alten, schweren Hirschen ist dieses Über- bzw. Hintertreten besonders ausgeprägt (Schlosstritt, Blenden). Die anderen Aussagen sind falsch: Hase tritt bei schneller Gangart mit den Hinterläufen vor die Vorderläufe, Fuchs schnürt geradlinig (kein „Paartritt“), Marderartige zeigen meist Krallenabdrücke, und beim Rotwild ist der Vorderlauftritt in der Regel markanter als der Hinterlauf.
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