Saarland4: Hege & NaturschutzSL-SL4-87-2025

Unter welchen Gegebenheiten ist die Rehwilddichte den Erfordernissen der Forstwirtschaft angepasst?

Kurze Antwort

Die Rehwilddichte ist den Erfordernissen der Forstwirtschaft angepasst, wenn sich die dem natürlichen Mischungspotenzial des Standorts entsprechenden Baumarten ohne Gefährdung durch Wildverbiss verjüngen können.

  • A)Wenn wirtschaftlich nicht tragbarer Verbiss nur in Notzeiten stattfindet
  • B)wenn die durch die Fegeschäden erforderlichen Nachbesserungen in den Kulturen nicht mehr als 30 % der in den zwei Vorjahren gepflanzten Heister betragen
  • C)wenn Hauptbaumarten durch den Verbiss der Terminalknospen nur wenige Jahre in ihrer Entwicklung gehemmt werden
  • D)wenn im Sinne einer naturnahen Waldwirtschaft die Verjüngung von Baumarten, die dem natürlichen Mischungspotential des Standortes entsprechen, ohne Gefährdung durch Wildverbiss möglich ist
  • E)wenn nur die Nadelbaumarten stärker verbissen werden.
Erklärung

Angepasste Wildbestände ermöglichen einen standortgerechten, gemischten und stabilen Wald. Maßgeblich ist, dass die natürliche Waldverjüngung ohne Schutzmaßnahmen gegen Verbiss gelingt.

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