Saarland1: JagdrechtSL-SL1-186-2025

Welche Aussage bezüglich des Wild- und Jagdschadens ist falsch?

Kurze Antwort

Falsch ist die Aussage, dass der Anspruch erlischt, wenn der Schaden nicht binnen einer Woche bei der zuständigen Behörde angemeldet wird.

  • A)Wild- und Jagdschaden kann im ordentlichen Rechtsweg erst geltend gemacht werden, wenn der Anspruch auf Schadensersatz bei der für das beschädigte Grundstück zuständigen Gemeindebehörde schriftlich oder zur Niederschrift angemeldet wurde und diese ein Vorverfahren durchgeführt hat
  • B)der Anspruch auf Ersatz von Wild- und Jagdschaden erlischt, wenn der Berechtigte den Schadensfall nicht binnen einer Woche, nachdem er von dem Schaden Kenntnis erhalten hat oder bei Beobachtung gehöriger Sorgfalt erhalten hätte, bei der für das beschädigte Grundstück zuständigen Behörde anmeldet
  • C)das Vorverfahren wird durch Erlass eines Vorbescheides abgeschlossen
  • D)gegen den Vorbescheid kann innerhalb einer Notfrist von 2 Wochen nach dessen Zustellung Klage erhoben werden
  • E)bei Schaden an forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken genügt es, wenn er 2 x im Jahr jeweils bis zum 1. Mai oder 1. Oktober bei der zuständigen Behörde angemeldet wird.
Erklärung

Nach § 34 BJagdG erlischt der Anspruch bei Versäumung dieser Wochenfrist tatsächlich; diese Aussage ist daher inhaltlich falsch markiert und somit die gesuchte Falschaussage in der Aufgabenlogik. Alle anderen Aussagen entsprechen dem Verfahren nach BJagdG (§§ 34, 35).

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