ThüringenWaffen & WaffenrechtTHÜ-WW-1311-2026

Das Vermeiden von Unfällen ist ungleich wichtiger als jeder jagdliche Erfolg. Welche diesbezüglichen Aussagen sind falsch?

Kurze Antwort

Richtig sind: Die Schrotgarbe freifliegender Schrotkugeln (z. B. Schrotkugeln von 2,5 Millimeter Durchmesser) hat bei 100 Meter Entfernung vom Schützen eine Breitenstreuung von circa 5 Meter. und Bei Erntejagden sollen die Schützen möglichst ebenerdig und so nah als möglich an der beernteten Fläche abgestellt werden.

  • A)Schrotkugeln prallen an gefrorenem Boden, an Bäumen, an Wasseroberflächen und an steinigem Ackerboden ab.
  • B)Weicheisenschrotkugeln deformieren beim Aufschlagen kaum, geben somit wenig Energie ab und gefährden deshalb besonders stark das Hintergelände.
  • C)Die Schrotgarbe freifliegender Schrotkugeln (z. B. Schrotkugeln von 2,5 Millimeter Durchmesser) hat bei 100 Meter Entfernung vom Schützen eine Breitenstreuung von circa 5 Meter.
  • D)Flintenlaufgeschosse zeigen beim Auftreffen auf Hindernisse starke Abprallneigung. Auch nach Ablenkung können Flugweiten bis 1.500 Meter auftreten.
  • E)Bei Erntejagden sollen die Schützen möglichst ebenerdig und so nah als möglich an der beernteten Fläche abgestellt werden.
Erklärung

Falsch sind 3 und 5: - Zu 3: Die Breitenstreuung einer Schrotgarbe ist auf 100 m deutlich größer, etwa bis zu 18 m (bei 2,5 mm Schrot), nicht nur ca. 5 m. - Zu 5: Bei Erntejagden ist ein sicherer Kugelfang Pflicht. Ebenerdig auf flachem Gelände fehlt er meist; daher Schützen nach Möglichkeit erhöht (Drückjagdbock/Ansitz) abstellen.

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