ThüringenWild & NaturTHÜ-WN-191-2026

Durch welche waldbauliche Maßnahme verbessert sich das Äsungsangebot für Rehwild im Winter?

Kurze Antwort

Richtig ist: Durch das Belassen von Baumwipfeln und Ästen nach dem Holzeinschlag im Wald.

  • A)Durch den Anbau von Nadelholzmonokulturen.
  • B)Durch das Belassen von Baumwipfeln und Ästen nach dem Holzeinschlag im Wald.
  • C)Durch den Buchenvoranbau in eingezäunten Flächen.
  • D)Durch die Anlage von Wildäckern in der freien Landschaft.
  • E)Durch den frühzeitigen Abschuss in der Jugendklasse.
Erklärung

Richtig ist das Belassen von Kronenteilen nach dem Holzeinschlag: Rehwild kann im Winter an den liegenden Wipfeln Rinde, Knospen und Triebe äsen – eine natürliche, sofort verfügbare Winteräsung. Nadelholzmonokulturen, eingezäunte Voranbauten oder frühe Abschüsse verbessern die Äsung nicht; Wildäcker liegen zudem meist außerhalb des Waldes und zielen eher auf Feldäsung.

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