ThüringenJagdpraxisTHÜ-JP-766-2026

Ein Salzleckstein wird als Stangensulze ausgebracht. Was ist dabei zu beachten?

Kurze Antwort

Richtig ist: Er wird so angebracht, dass nur die ablaufende Salzlösung für das Wild zugänglich ist.

  • A)Die Stangensulze darf nicht zu lang sein, um ein unbeabsichtigtes Brechen des Lecksteins zu verhindern.
  • B)Der Salzleckstein wird abgedeckt, um Verunreinigungen durch Kot zu vermeiden.
  • C)Er wird möglichst ohne Unterlage auf der Erde ausgelegt, damit das Salz direkt für das Wild zugänglich ist.
  • D)Er wird so angebracht, dass nur die ablaufende Salzlösung für das Wild zugänglich ist.
  • E)Er wird so angebracht, dass er vor Regen und Feuchtigkeit geschützt ist.
Erklärung

Richtig ist Option 4: Bei der Stangensulze sitzt der Leckstein oben auf einem 1,5–2 m hohen, entrindeten Pfahl, so hoch, dass das Wild ihn nicht direkt erreicht. Durch Regen entsteht Salzlauge, die am Stamm herabläuft und dort abgeschleckt wird – das verhindert Verunreinigung und Vandalismus, und das Wild hat keinen Direktkontakt zum Salz.

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