ThüringenJagdpraxisTHÜ-JP-780-2026

Hat ein Rachenbremsenbefall beim Rehwild, wenn sonst keine gesundheitlich bedenklichen Merkmale vorliegen, einen Einfluss auf die Genusstauglichkeit des Wildbrets für den menschlichen Verzehr?

Kurze Antwort

Richtig ist: Nein, das Wildbret ist nach Entfernung der Parasiten genusstauglich für den menschlichen Verzehr.

  • A)Ja, das Wildbret ist nur für den eigenen häuslichen Verbrauch genusstauglich für den menschlichen Verzehr.
  • B)Nein, das Wildbret ist nach Entfernung der Parasiten genusstauglich für den menschlichen Verzehr.
  • C)Ja, aber nur bei gewerblicher Vermarktung für den menschlichen Verzehr.
  • D)Eventuell ja, deshalb ist eine amtliche Fleischuntersuchung erforderlich.
  • E)Ja, deshalb ist das Wildbret vor dem menschlichen Verzehr auf mindestens +85°C zu erhitzen.
Erklärung

Rachenbremsenlarven sitzen im Nasen‑/Rachenraum („Haupt“) und beeinträchtigen das Wildbret nicht. Liegen keine weiteren bedenklichen Merkmale vor, ist das Wildbret genusstauglich; das Haupt wird verworfen bzw. Parasiten entfernt. Daher ist Option 2 richtig.

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