ThüringenJagdpraxisTHÜ-JP-440-2026

In welchen Situationen wird der Schweißhund auf ein krankgeschossenes Stück Schalenwild geschnallt?

Kurze Antwort

Richtig sind: Am warmen Wundbett. und Wenn sich das Stück in Sichtweite befindet und flüchtet.

  • A)Am Anschuss, wenn der Hund Schweiß gezeigt hat.
  • B)Am Rand der ersten Dickung, in welche die Schweißfährte hineinführt.
  • C)Am warmen Wundbett.
  • D)Wenn der Hund die Schweißfährte verloren hat.
  • E)Wenn das Stück über die Jagdgrenze in den Nachbarjagdbezirk geflüchtet ist.
  • F)Wenn sich das Stück in Sichtweite befindet und flüchtet.
Erklärung

Richtig ist: am warmen Wundbett und wenn das Stück in Sichtweite flüchtig wird. Begründung: Der Hund wird zur Hetze geschnallt, wenn das Stück frisch im Wundbett war oder jetzt abstreicht, damit er es stellt (Standlaut) oder – bei schwachem Wild wie Rehwild – niederzieht. Am Anschuss, an der Dickungskante, bei Fährtenverlust oder wegen Reviergrenzen wird nicht geschnallt; dort gehört der Hund an den Schweißriemen zur sauberen Riemenarbeit.

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