ThüringenJagdpraxisTHÜ-JP-878-2026

Unter den Wildkaninchen eines Jagdbezirkes wird das Auftreten von Myxomatose beobachtet. Was ist richtig?

Kurze Antwort

Richtig sind: Durch sofortige scharfe Bejagung wird eine Verringerung des Kaninchenbesatzes erreicht und damit die Wahrscheinlichkeit einer Ausbreitung der Seuche gemindert. und Es handelt sich um eine meldepflichtige Tierseuche.

  • A)Durch sofortige scharfe Bejagung wird eine Verringerung des Kaninchenbesatzes erreicht und damit die Wahrscheinlichkeit einer Ausbreitung der Seuche gemindert.
  • B)Durch Impfen einzelner, zu diesem Zweck eingefangener Kaninchen wird die Weiterverbreitung der Seuche wirksam verhindert.
  • C)Durch Einstellen der Jagd auf Kaninchen können die Verluste durch die Seuche ausgeglichen werden.
  • D)Es handelt sich um eine meldepflichtige Tierseuche.
  • E)Es gibt keine Impfung gegen diese Erkrankung.
Erklärung

Richtig sind 1 und 4: Myxomatose verbreitet sich rasant über direkten Kontakt und stechende Insekten. Durch sofortige scharfe Bejagung senkt man den Besatz und damit die Ansteckungsrate im Bestand. Zudem ist Myxomatose meldepflichtig (bei Kaninchen/Hasen), Verdacht ist der Behörde mitzuteilen; Impfen einzelner Wildkaninchen ist praxisfern und verhindert die Ausbreitung nicht, Jagdeinstellung gleicht Verluste nicht aus.

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