ThüringenWild & NaturTHÜ-WN-1667-2026

Welche Aussagen treffen für großflächige Kulturgatter (Zaunschutz aus Drahtgeflecht) im Wald zu?

Kurze Antwort

Richtig sind: Die Zaunhöhe muss sich an den vorkommenden Schalenwildarten orientieren. und Der Zaunbau ist kostenintensiv. Der Äsungsdruck auf der ungezäunten Fläche steigt.

  • A)Großflächige Kulturgatter sind zuverlässig wildfrei zu halten.
  • B)Das Zaunmaterial kann nach der Nutzungsdauer im Wald verbleiben.
  • C)Die Zaunhöhe muss sich an den vorkommenden Schalenwildarten orientieren.
  • D)Der Zaunabbau ist kostengünstig.
  • E)Der Zaunbau ist kostenintensiv. Der Äsungsdruck auf der ungezäunten Fläche steigt.
Erklärung

Richtig ist: 3 und 5. - Die Gatterhöhe muss zum vorkommenden Schalenwild passen (mind. 1,5 m gegen Rehwild, ca. 1,8 m gegen Rot-/Damwild; bei Schwarzwild ggf. Eingraben/Sauenklappen). - Großflächige Drahtgatter sind im Bau teuer; zudem wird Wildbewegung und Äsung umgelenkt, wodurch der Verbiss-/Äsungsdruck außerhalb des Gatters steigt. Falsch: 1 (wildfrei nur bei konsequenter Kontrolle), 2 (Draht darf nicht im Wald verbleiben, Unfallgefahr), 4 (Abbau ist aufwendig und teuer).

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