ThüringenJagdpraxisTHÜ-JP-1767-2026

Welche Aussagen zur Cäsium-Belastung des Wildbrets sind richtig?

Kurze Antwort

Richtig sind: Der Jäger ist verantwortlich, dass nur unbedenkliches Wildbret in Verkehr gebracht wird., Wildschweine nehmen das Cäsium vor allem beim Brechen im Erdreich über Herbst und Winter auf. und Wildbret darf höchstens mit 600 Becquerel pro Kilogramm belastet sein.

  • A)Der Jäger ist verantwortlich, dass nur unbedenkliches Wildbret in Verkehr gebracht wird.
  • B)Wildbret darf höchstens mit 900 Becquerel pro Kilogramm belastet sein.
  • C)Wildschweine nehmen das Cäsium vor allem beim Brechen im Erdreich über Herbst und Winter auf.
  • D)Gut 40 Jahre nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl ist radioaktive Belastung kein Thema mehr.
  • E)Wildbret darf höchstens mit 600 Becquerel pro Kilogramm belastet sein.
Erklärung

Richtig sind 1, 3 und 5. Begründung: Der Jäger ist als Lebensmittelunternehmer dafür verantwortlich, nur unbedenkliches Wildbret abzugeben. Schwarzwild reichert Cäsium besonders durch Wühlen/Brechen im Boden an, v. a. über Herbst/Winter. Der EU-Grenzwert für Cs-137 im Wildbret liegt bei 600 Bq/kg; 900 Bq/kg ist falsch und „kein Thema mehr“ ist ebenfalls falsch.

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