ThüringenWild & NaturTHÜ-WN-308-2026

Welche der nachgenannten Maßnahmen eignen sich, Fegeschäden durch Rehböcke zu minimieren?

Kurze Antwort

Richtig sind: Herstellung angepasster Wilddichten durch konsequente Bejagung., Einzelschutz z. B. durch Verwendung von Drahthosen. und Anbringen von Fegeschutzmanschetten.

  • A)Herstellung angepasster Wilddichten durch konsequente Bejagung.
  • B)Ausbringung von Lockstoffen weitab von den gefährdeten Kulturen.
  • C)Anpflanzung einer zertifizierten Fegestelle zur Ablenkung.
  • D)Anbringen von Fegeschutzmanschetten.
  • E)Einzelschutz z. B. durch Verwendung von Drahthosen.
Erklärung

Richtig sind: angepasste Wilddichten durch konsequente Bejagung, Einzelschutz (z. B. Drahthosen) sowie Fegeschutzmanschetten. Bejagung senkt die Wilddichte und damit auch die Wahrscheinlichkeit für das Fegen in den Kulturen. Hinzu kommt geringere Konkurrenz der Böcke, da einfach weniger vorkommen und damit geringere Tendenz zum Markieren der Einstände. Drahthosen/Fegeschutzmanschetten schützen den einzelnen Jungbaum unmittelbar vor Fegen. Lockstoffe, „Fegestellen“ oder Ablenkpflanzungen verhindern Fegeschäden nicht verlässlich.

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