ThüringenWild & NaturTHÜ-WN-315-2026

Welche Jagdmethode führt am ehesten zu einer Verminderung des Verbiss- und Schälgeschehens im Wald?

Kurze Antwort

Richtig ist: Intervalljagd mit Durchführung jagdbezirksübergreifender Drückjagden.

  • A)Permanenter Einzelansitz in der Jagdzeit.
  • B)Intervalljagd mit Durchführung jagdbezirksübergreifender Drückjagden.
  • C)Tägliche Pirsch in der Jagdzeit.
  • D)Zäunung der schadensgefährdeten Waldflächen.
  • E)Jagdruhe in der verbiss- und schälschadensgefährdeten Zeit.
  • F)Verwendung von Wildvergrämungsmitteln.
Erklärung

Richtig ist die Intervalljagd mit revierübergreifenden Drückjagden, weil lange Ruhephasen das Schalenwild vertraut machen und die Verbisslast flächig verteilen, während kurze, intensive Jagdphasen zügig Abschüsse ermöglichen. Revierübergreifend koordinierte Bewegungsjagden erhöhen die Effektivität und senken den Jagddruck pro Fläche, was Verbiss- und Schälgeschehen nachhaltiger reduziert als permanenter Ansitz oder tägliche Pirsch.

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