ThüringenWild & NaturTHÜ-WN-1665-2026

Welche Maßnahmen zur Verhütung von Verbissschäden durch Schalenwild sind neben der Anwendung technischer Schutzmaßnahmen angezeigt?

Kurze Antwort

Richtig sind: Äsungsverbesserung. und Anpassung der Wildbestandsdichte an die Äsungskapazität des Lebensraums.

  • A)Stärkere Beunruhigung des Wildes.
  • B)Äsungsverbesserung.
  • C)Durchführung von Nachtjagden.
  • D)Anpassung der Wildbestandsdichte an die Äsungskapazität des Lebensraums.
  • E)Zielgerichtete Fütterung des Wildes.
Erklärung

Richtig sind Äsungsverbesserung und die Anpassung der Wilddichte an die Äsungskapazität. Begründung: Bietet der Lebensraum genügend natürliche Äsung (Wildäcker, Wildwiesen, Kronenholz) und ist die Schalenwilddichte dem Revier angepasst, sinkt der Verbissdruck deutlich. Beunruhigung oder Nachtjagden erhöhen Stress und bündeln Verbiss, Fütterung ist rechtlich heikel und kann Schäden sogar verstärken.

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