ThüringenJagdpraxisTHÜ-JP-037-2026

Welche Probleme bringen das häufige Pirschen und Ansitzen (Jagen) im Jagdbezirk mit sich?

Kurze Antwort

Richtig sind: Das Wild wird vergrämt. Es bleibt bis zur Dunkelheit in der Deckung. und Es kann zu verstärkten Wildschäden kommen.

  • A)Das Wild wird vergrämt. Es bleibt bis zur Dunkelheit in der Deckung.
  • B)Das Wild gewöhnt sich allmählich an den Jäger und verliert die Scheu.
  • C)Das Wild verlässt trotz ausreichender Deckung den Jagdbezirk.
  • D)Spaziergänger und Waldbesucher fühlen sich gestört.
  • E)Es kann zu verstärkten Wildschäden kommen.
Erklärung

Häufiges Pirschen/Ansitzen erhöht den Jagddruck: Wild wird misstrauisch, verhofft seltener offen und verlegt Aktivität in die Dämmerung/Nacht – es bleibt bis zur Dunkelheit in der Deckung. Durch diese Verlagerung weicht es auf sichere, oft deckungsreiche Feldkulturen aus, nutzt Kirrungen/Schadflächen vermehrt und verursacht dadurch eher Wildschäden. Optionen 2–4 sind falsch: Gewöhnung an jagliche Störung tritt beim jagdlich beunruhigten Wild nicht ein, Revierwechsel trotz Deckung ist untypisch, und die Frage zielt auf Wildverhalten, nicht auf Erholungssuchende.

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