ThüringenJagdpraxisTHÜ-JP-767-2026

Wie erfolgt der mehrstündige Transport von aufgebrochenem Wild vom Erlegungsort in die Kühlzelle, wenn das erlegte Haarwild nicht unmittelbar an Verbraucher (Freunde, Verwandte, etc.) abgegeben wird?

Kurze Antwort

Richtig ist: Das Wildbret ist vor Verschmutzungen zu schützen und ein ständiges Auskühlen ist zu gewährleisten.

  • A)Auf einem offenen Wildheckträger, wodurch der Wildkörper während der Fahrt gut auskühlen kann.
  • B)Kühlung des Wildbrets auf maximal +7°C z. B. durch Kühlakkus, im Winter alternativ mit sauberem Schnee.
  • C)In einer luftdicht verschlossenen Kunststoffwanne, um das Wildbret vor Verschmutzung und Krankheitserregern zu schützen.
  • D)Das Wildbret ist vor Verschmutzungen zu schützen und ein ständiges Auskühlen ist zu gewährleisten.
  • E)Bei mehreren erlegten Wildkörpern können diese auf der offenen Ladefläche übereinanderliegend befördert werden.
Erklärung

Richtig ist: Das Wildbret ist vor Verschmutzungen zu schützen und ein ständiges Auskühlen ist zu gewährleisten. Begründung: Wild muss luftig, sauber und ohne Verunreinigungen transportiert werden; Übereinanderlegen, Plastiksäcke oder offener Heckträger mit aufgebrochenem Stück sind tabu. Ziel ist die zügige Abkühlung bis max. 7°C (Großwild) bzw. 4°C (Kleinwild), ohne die Hygiene zu gefährden.

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