ThüringenWild & NaturTHÜ-WN-316-2026

Wie kann der Jagdausübungsberechtigte zur Vermeidung von Wildschäden im Wald an einer 2,5 Hektar großen Naturverjüngung am besten beitragen?

Kurze Antwort

Richtig ist: Die Fläche intensiv bejagen.

  • A)Aufstellen einer Salzlecke in der Naturverjüngungsfläche, um dem Wild benötigte Nährstoffe zur Verfügung zu stellen und damit dem Wildschadensgeschehen entgegenzuwirken.
  • B)Abwarten und Wegschauen.
  • C)Die Fläche intensiv bejagen.
  • D)Anlegen eines Wildackers an dieser Fläche.
  • E)In der Regel sind nur künstlich eingebrachte Bäume (Pflanzung) durch Wildschäden gefährdet.
Erklärung

Intensive Bejagung reduziert die Schalenwilddichte und damit Verbiss-, Feg- und Schälschäden in der Naturverjüngung – Hege mit der Büchse. Salzlecken oder Wildäcker an der Fläche würden Wild zusätzlich anziehen und Schäden fördern; Abwarten ist jagdlich falsch, und Naturverjüngung ist genauso gefährdet wie Pflanzungen. Regulations können je nach Bundesland variieren.

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