ThüringenJagdpraxisTHÜ-JP-481-2026

Wie soll eine Kirrung beschickt werden?

Kurze Antwort

Richtig ist: Es sind höchstens täglich ein Kilogramm Getreide vorzulegen. Bei Druschabfällen, heimischem Obst, Hackfrüchten, Eicheln und Kastanien dürfen bis zu fünf Kilogramm vorgelegt werden.

  • A)So, dass eine Nahrungsaufnahme durch Federwild verhindert wird.
  • B)Immer mit frischen Kirrmaterial, auch wenn altes Kirrmaterial verbleibt.
  • C)Es sind höchstens täglich ein Kilogramm Getreide vorzulegen. Bei Druschabfällen, heimischem Obst, Hackfrüchten, Eicheln und Kastanien dürfen bis zu fünf Kilogramm vorgelegt werden.
  • D)Es dürfen täglich bis zu 5 Liter Kirrmaterial vorgelegt werden. Als Kirrmaterial dürfen Heu, Grasanwelksilage, Eicheln, Kastanien und Futterrüben verwendet werden. Die Beigabe von Küchenabfällen in geringer Menge ist zulässig.
  • E)Es darf ausschließlich biologisch erzeugtes Kirrmaterial verwendet werden.
Erklärung

Richtig ist die mengenmäßige Begrenzung: Kirrung heißt geringe, artgerechte Mengen ausbringen, damit kein Fütterungseffekt entsteht. Die genannte Staffelung (max. 1 kg Getreide; bis 5 kg bei Druschabfällen, heimischem Obst, Hackfrüchten, Eicheln, Kastanien) entspricht typischen landesrechtlichen Vorgaben zur Schwarzwildkirrung. Andere Optionen sind falsch, weil Bio-Pflicht, Küchenabfälle oder pauschale 5 Liter/Tag nicht zulässig sind bzw. nicht dem Kirrzweck entsprechen. Regulations may vary depending on the federal state.

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