ThüringenJagdpraxisTHÜ-JP-450-2026

Wie sollte sich ein Jäger verhalten, wenn der brauchbare Jagdhund (Stufe E Baujagd) nicht in den Fuchsbau einschliefen will?

Kurze Antwort

Der Jäger vertraut auf die Nase des Hundes, leint ihn wieder an und wechselt zum nächsten befahrenen Bau.

  • A)Er vertraut auf die Nase des Hundes, leint ihn wieder an und geht zum nächsten Bau.
  • B)Er weist den Jagdhund innerhalb eines Zeitrahmens von fünf Minuten mehrfach an, in den Bau zu schliefen.
  • C)Er maßregelt den Jagdhund körperlich, da dieser gehorsam sein muss.
  • D)Er holt einen anderen Bauhund und zeigt dem eigenen Hund, wie der andere Hund in den Fuchsbau schlieft. Der eigene Hund wird sich dieses Verhalten dann abschauen.
  • E)Kontaktaufnahme mit dem entsprechenden Jagdhundeverein und Meldung, dass der eigene Hund aus dem Baunhundmelderegister genommen werden kann.
  • F)Er legt den Hund vor dem Fuchsbau ab, geht und kommt erst wieder, nachdem der Hund in den Fuchsbau geschlieft ist.
Erklärung

Ein erfahrener Erdhund nimmt eine befahrene Röhre selbstständig an; verweigert er, ist der Bau meist unbefahren. Anrüden, Druck oder Zwang sind kontraproduktiv und vergrämen ggf. den Fuchs.

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